Baba Hawaii

Heute haben wir unseren letzten Tag auf Hawaii in Waikiki/Honolulu damit verbracht uns Pearl Harbour anzusehen. Ausserdem haben wir noch bisschen geshoppt und jetzt am Abend haben wir uns eine Hula-Show am Strand angesehen.

Tja unglaublich, aber wahr: das Monat ist um und morgen fliegen wir weiter nach Belize. Wir haben die Zeit auf Hawaii sehr genossen. Besonders hat uns die Abwechslung gefallen.

Auf Maui dreht sich ja alles ausnahmslos um Strand, Meer, Sonne, Palmen und natuerlich ums SURFEN. Maui ist das Hawaii so wie wir uns das zu Hause vorgestellt haben. Und wenn wir meinen es dreht sich alles ums Surfen, dann ist das auch wirklich so! Es gibt eigentlich nur Kleidungsgeschaefte fast aller auf der Welt existierenden Surf-Marken – wir wissen eigentlich gar nicht, wo man auf Maui “normales” Gewand bekommt oder geschlossene Schuhe. Und alles heisst auch irgendwie mit Surfen: das Bier, die Chips, usw. Surfboards werden transportiert am Auto, zu Fuss, mit dem Skateboard, dem Rad und auch am Moped montiert.

Big Island ist dann eher landschaftlich faszinierend. Die Vulkane, der Regenwald und das schoene Meer, wo es so toll zum Schnorcheln geht. Und die vielen exotischen Fruechte und der Kaffee. Weil auf Big Island wird Kaffee angebaut und angeblich ist der auch ganz besonders toll und speziell.

Kurios in Hawaii sind auch die hawaiianischen Strassen- und Ortsnamen. Da es in hawaiianisch fast keine Konsonanten gibt, sind die Namen hier eine Aneinanderreihung von Vokalen. Fast unmoeglich auszusprechen und ganz unmoeglich zu merken. Als wir im Auto mal das Lied “Where the streets have no name” gehoert haben, haben wir uns gedacht, in Hawaii muesste es heissen “Where the streets have all the same name”, weil fuer Touristen das eben unmoeglich zu unterscheiden war.

Ausserdem sind uns halt auch einige spezielle Dinge aufgefallen: Wenn irgendwo in weiter Ferne eine Sirene zu hoeren oder ein Blaulicht zu sehen ist, faehrt man hier (oder in ganz Amerika??) mit dem Auto sofort in den Graben und bleibt dort stehen. Und zwar egal, ob 10-spurige Autobahn oder Landstrasse. Haben wir nicht ganz verstanden, den Sinn und Zweck dieser Aktion, aber na gut. Weiters haben oefters so alte Amerikaner Niki salutiert, wenn er mit seiner gruenen Wanderhose unterwegs war. Aber nach dem Marines-Werbespot im Kino und den Army-Recruiting-Bueros im Einkaufszentrum ueberlegt Niki eh schon, ob er nicht auch ehrenvoll der Army beitreten soll 😉

Aber insgesamt hat es uns sehr sehr gut gefallen und wir sind auch bisserl traurig, dass wir weiter muessen. Aber andererseits war 1 Monat auch genug und wir sind schon gespannt, was uns in Belize erwartet.

Ja in diesem Sinne – baba Hawaii!

Und das naechste Mal melden wir uns schon aus Belize.

Big Island – Captain Cook

Nun wohnen wir seit mittlerweile einer Woche auf der Rainbow Plantation in Captain Cook. Wir haben noch ein paar sehr nette Abende mit unseren schweizer Kollegen verbracht (wuenschen Euch an dieser Stelle noch eine schoene Reise und viele tolle Erlebnisse – und danke fuer die vielen Tips!).

CIMG0233.JPGVor ein paar Tagen waren wir reiten auf der Parker Ranch. Eigentlich wussten wir gar nicht, dass es auf Hawaii Rinderzucht und richtige Cowboys gibt, aber als wir dann bei der Besichtigung der Ranch erfahren haben, dass dies in den 90ern die groesste in den gesamten USA war, waren wir richtig erstaunt. Derzeit ist die Ranch mit 35.000 Rindern die fuenft groesste der USA. Der letzte Besitzer der Ranch war uebrigens ein guter Freund von John Wayne. Jetzt ist die Ranch eine Foundation und der Ertrag aus der Fleischproduktion kommt der Gemeine zu Gute. Und da wir somit mitten im Cowboy-Land waren haben wir es uns nicht nehmen lassen einen 2-stuendigen Ausritt ueber die endlos weiten Wiesen zu machen. Da Niki ja zum ersten Mal in seinem Leben auf einem Pferd gesessen ist, war’s fuer ihn sehr aufregend. Es war fuer uns beide ein tolles Erlebnis.

 

 

 

Das zweite Highlight war eine Kajaktour mit Schnorcheln. Auf dem Weg in die Bucht sind wir ganz nah an Definen vorbeigepaddelt. Das war sehr beeindruckend! Und auch das Schnorcheln war sehr schoen. Wir haben wieder viele bunte grosse und kleine Fischi gesehen. Und unter Wasser konnten wir die Delfine sogar hoeren.

Ausserdem waren wir am Mauna Kea. Dies ist der hoechste Berg auf der Welt vom Meeresboden aus gemessen. Aber auch vom Meeresspiegel aus gemessen ist er immerhin 4.205 Meter hoch. Wir konnten leider nicht ganz bis auf den schneebedeckten Gipfel rauffahren, weil das nur mit einem Allrad-Auto erlaubt ist, aber zumindest bis zum Visitor Center auf 2.804 Meter.

 

 

Heute waren wir im Kino und haben uns Knowing (der Neue mit Nicolas Cage) angesehen. War ganz gut. Slumdog Millionair hab ich im Flieger gesehen, war sehr gut! Unbedingt anschauen, meine ich.

Morgen fliegen wir dann wieder zurueck nach Honolulu.

Photo Update – Kona

Endlich haben wir es geschafft zu den letzten zwei Blog-Eintraegen Photos zu posten. Die Infrastruktur in manchen Internet-Cafes ist wirklich zum Vergessen.

Mehr Photos bzw Eintraege folgen noch.

Zur Zeit uebernachten wir in einer Plantage bei Deutschen. Dort gibt es viele, viele Tiere – Huehner, Pferde, Pfau, Kois usw. Die Rainbow Plantation ist irgendwie ein Anziehungspunkt von Mitteleuropaeern – dort haben wir ein Paerchen aus der Schweiz und ein Paerchen aus Suedtirol und ein deutsches Paerchen kennengelernt.

 

Gestern war gleich mal ein richtiges BBQ in der Jungle-Kitchen angesagt. Niki war wie immer der Grillmeister. Leckere Steaks, Salat, Gemuese und Brot standen auf dem Speiseplan – hmmm.

 Gestern haben wir auch unsere ersten erfahrungen mit dem schnorcheln gemacht. Es war sehr cool! Wir haben viele hunderte Fische gesehen von klein bis gross bzw. von grau bis regenbogenfarbig. Das werden wir auf jeden Fall wiederholen!

Die weiteren Programmpunkte sind Horsebackriding auf einer Rinderfarm, mit Delphinen schwimmen, eine Kaffeefarm und die lokale Brauerei besuchen und am Strand Ausspannen.

 

Volcano

Wir sind gut auf Big Island angekommen und haben unser naechstes Auto bekommen. Einen Chevrolet Impala. Also was bei den Amis alles als Compact-wagen durchgeht…der Impala is so eine Business-Limo mit elegantem Wurzelholz-Interieur. Naja.

Wir waren jetzt die letzten 3 Tage im Volcano National Park. Der Park liegt auf ueber 1000 Meter inmitten eines Regenwaldes (das heisst es regnet auch jeden Tag!). Die Ortschaft, in der wir wohnen heisst Volcano Village und erinnert stark an Twin Peaks. Es gibt 2 Greissler, wobei einer auch Videothek ist und Tankstelle. Sehr laendlich also.

Im Park befinden sich mehrere Vulkane, wobei mehrere auch aktiv sind und auch immer wieder gross ausbrechen, so wie letztes Jahr.

Wir haben mehrere Filme ueber Vulkane gesehen, zwei Museen zum Thema Vulkane besucht, sind stundenlang in und um Krater herumgewandert, haben eine Fuehrung mit einem Ranger in eine weitere Lava-Tube gemacht und den Regenwald besichtigt. Also jetzt kann uns echt niemand mehr was ueber Vulkane, Vulkanausbrueche, Lava oder einem damit verwandten Thema erzaehlen. Wir wissen jetzt ALLES!!!

Das Highlight war natuerlich der Trip zum Lava-Fluss. Dort haben wir gesehen, wie die Lava spuckt und dann ins Meer fliesst. Wir waren am abend dort, bis es finster wurde und konnten daher sehr gut die roten Lava-Fontaenen sehen. Man darf dort natuerlich nicht zu nahe hin, weil das ja nicht ungefaehrlich ist, aber wir waren so schaetzungsweise 1000 Meter davon entfernt.

Das ist wirklich alles sehr beeindruckend hier. Man sieht wie Autobahnen und ganze Orte bei frueheren Ausbruechen in den 50ern und 80ern von der Lava verschuettet wurden und bis heute unbefahrbar sind.

Und…es kann hier jederzeit was passieren…

Das war Maui

Nun ist es soweit wir verlassen Maui und wenden uns der groessten Insel von Hawaii zu – Big Island. Wir sitzen gerade am Flughafen in Kahului und warten auf unseren Billig-Airline-Flug nach Hilo ueber Honolulu mit freier Platzwahl. Leider haben wir nur einen Flug mit Zwischenstop in Honolulu bekommen. Von Maui nach Honolulu und dann weiter nach Hilo wird aber nur 2 x 20 Minuten Flug dauern also Sitzplatz waere garnicht notwendig. So wie von Wien Schwechat nach St. Poelten in etwa.

Vorgestern waren wir im Maui Ocean Center ein Aquarium. Das groesste tropische Aquarium der USA. Highlight neben den Schidkroeten war ein grosses Becken voller Haie und Rochen und anderer Fische. Durch dieses Becken verlaeuft auch eine Glassroehre durch die man gehen kann – dagegen ist die in Schoenbrunn ein Lercherlschas. Das ganze war sehr lehrreich, da immer wieder ehrenamtliche Mitarbeiter Geschichten ueber die Fische erzaehlen.

Gestern sind wir auf der legendaeren Hana Road von Kahului nach Hana und noch weiter zu den Seven Pools gefahren. Naja so legendaer war die Strasse auch nicht. Ca. 80 km enge Bergstrasse mit 600! Kurven und 54 One-Lane-Bridges unzaehligen Wasserfaellen und voller Amerikaner mit Riesenautos – dagegen war der Ford Mustang noch richtig klein. Am Weg zu den Seven Pools haben wir einige Zwischenstopps gemacht. Sehenswert war eine Lava-Tube (Hoehle bzw Roehre in der die Lava vom Berg unterirdisch ins Meer geflossen ist). Zuerst dachten wir wir bekaemen eine Fuehrung, aber dann drueckte uns der Guide zwei Lampen und zwei Helme in die Hand und meinte wir sehen us in einer Stunde wieder. Das war schon sehr aufregend und cool. Wir zwei ganz allein in einer Riesen-Hoehle – war ein super Erlebnis. Der naechste sehenswerte Stop war bei einem schwarzen Sandstrand. Danach ging die Strasse weiter zu den Seven Pools – ein Wasserfall der ueber eine Kaskade von Becken ins Meer muendet. In jedem dieser Becken kann man schwimmen oder einfach nur drinnsitzen. Fuer uns war es zu kalt. Danach die ganze Route wieder zurueck ins Hotel.

Die PT Cruiser Rakete haben wir auch schon zurueckgegeben und nun warten wir auf unseren Flug. Wir melden uns wieder von Big Island. Dort uebernachten wir die ersten vier Naechte in Volcano – nicht weit entfernt vom Kilauea Krater. Dort werden wir ein paar Wanderungen im Volcanic Nationalpark unternhemen.

Whale watching, Hang Loose und Beaches

Whale watching war sehr cool. Es handelt sich hierbei um Buckelwale, oft mit Babies. Auf der Tour haben wir viele von ganz nah gesehen. Aber auch vom Strand, Highway oder Zimmer aus kann man immer wieder Wale sehen.

Surfen waren wir auch schon. Na gar nicht mal so unbegabt. Die Instructors haben gsagt we did a good job. Also bitte. Obwohl wieder einmal schwierige Bedingungen, weil viel Wind. Fast so wie beim Surf-Kurs letzten Sommer in Zell am See. Aber hat super Spass gemacht. Wird also sicher nochmal gemacht. Beweis-DVD gibts dann zu Hause zu sehen, wen’s interessiert.

Die letzten Tage haben wir uns auf die Suche nach dem schoensten Strand in West-Maui gemacht. Und haben auch einige schoene gefunden. Leider geht im Moment so ein Wind, dass die Wellen so riesig sind, dass man nicht so gut schwimmen oder schnorcheln gehen kann. Dafuer haben wir heute stundenlang den Profis beim Surfen auf den Riesenwellen zuschauen koennen. Das war wirklich sehr cool!!

Ein paar Tage verbringen wir noch auf Maui und am 18.3. fliegen wir dann weiter auf die naechste Insel Big Island.

 

Honolulu-Waikiki-Maui

Der Flug von LA nach Honolulu war wieder kurios. Per Ansage wurde uns vor dem Start mitgeteilt, dass wir einen Soldaten der US-Army an Board hatten. Er wurde uns namentlich vorgestellt und das gesamte Flugzeug wurde zum Applaudieren aufgefordert. Und es wurde genau geschaut, wer brav klatscht und wer nicht. Typisch Amerikaner halt. 

Da es uns in Honolulu bzw. Waikiki mit den Riesen-Hotel-Burgen nicht so gefallen hat, sind wir nach 3 Tagen auf die Insel Maui weitergeflogen. Jetzt bleiben wir hier mal fuer knapp 2 Wochen. Wir haben auch schon ein Auto. Tja waehrend andere in NZ mit einem Corolla (wahrscheinlich Stufenheck – hatten wir aber auch in NZ) herumgurken, haben wir einen blitzblauen PT Cruiser bekommen. Sehr cool. Na irgendwo muss ja ein Unterschied sein, oder? 😉

Weiters aeusserst fraglich ist, was die Amerikaner Tag und Nacht mit den Kuebeln voll Eiswuerferl aus der Eismaschine im Hotel (die natuerlich wieder mal genau neben unserem Zimmer war) machen…also uns faellt nix Sinnvolles ein…vielleicht hat ja wer eine Idee.

Heute siedeln wir in ein Appartement um und morgen machen wir dann eine Whale-Watching-Tour. Und wir warten auf Wetterbesserung. Weitere Berichte und Fotos folgen…